Essen – Quatschen – Lachen und neue Freunde gewinnen

Essen – Quatschen – Lachen und neue Freunde gewinnen

Social Dinner Ersties und neue Freunde über CHEF.ONE

Was geht der CHEF.ONE Community eigentlich beim ersten Dinner so durch den Kopf? Und auf was können sich unsere Foodies an so einem Abend einstellen? Eine eindeutige Antwort haben wir darauf vielleicht nicht. Denn jeder Supper Club ist anders. Die Stories einiger Dinner-Ersties können euch aber einen Einblick geben, was an so einem Abend gedacht, gesprochen, gegessen, geteilt wird. Und auch, wie neue Freunde darüber entstehen.

Ein kulinarisches Blind-Date

Neue FreundeIch schaue auf die Ziel-Adresse des heutigen Abends. Es geht nach Hamburg Alsterdorf und laut Ankündigung in 15 Köstlichkeiten um die Welt, was vermutlich auf ein 15-Gänge-Menü hindeutet. Essenstechnisch scheint es also, dass ich mir um den Abend keine Sorgen machen muss. Was mich mehr beschäftigt, ist der für mich undurchschaubare Ablauf der nächsten Stunden, der vor allem durch die Runde der Leute am Esstisch geprägt wird. Mit diesen Menschen, von denen ich niemanden vorher kenne, nehme ich immerhin einen ganzen Abend ein Mehr-Gänge-Menü ein und werde ein paar Gläschen heben. Was ist, wenn ich mit den anderen Gästen nicht warm werde? Was ist, wenn ich mich langweile oder mich nicht in die Runde einbringen kann? Nehme ich vielleicht sogar neue Freunde mit? So viel zu meinen ersten Gedanken vor meinem ersten Social Dinner im Oktober.

Das Social Dinner, an dem Anne Ende April teilnimmt, führt sie dagegen nach Langenhorn. Dabei war alles super spontan und eigentlich vorher nicht geplant. Als Anne im März ihr Praktikum im Bereich PR und Social Media bei Heimatgut startet, zieht sie extra vom Rheinland nach Hamburg, kannte also bis dato sehr wenig Leute in der neuen Stadt. Von CHEF.ONE hatte sie vorher gehört, aber noch keinen Anstoß gefunden, selber ein Dinner zu buchen. „Eine gewisse Überwindung gehört ja schon dazu, bevor man sich das erste Mal anmeldet.“ Als ihr Chef Aryan sie Ende April fragt, ob sie spontan seinen Platz an diesem Abend für CHEF.ONE haben möchte, zögert sie allerdings nicht lange. Während Aryan stattdessen zum Fußball-Schauen geht, macht sich Anne auf den Weg nach Langenhorn und schaut etwas aufgeregt, aber voller Vorfreude dem Abend entgegen.

„Auf CHEF.ONE bin ich ganz zufällig über eine Facebook-Gruppe gestoßen“

Neue FreundeAuch Sophie hat sich das erste Mal bei CHEF.ONE für den Abend angemeldet. Natürlich ist sie ebenfalls sehr gespannt, was sie am Esstisch mit neuen Leuten erwartet. Über die Facebook-Gruppe Neu in Hamburg ist sie auf den Supper Club aufmerksam geworden. „Ich dachte mir, dass ich dort wahrscheinlich auf aufgeschlossene, nette Menschen treffe. Und da ich selber recht offen bin, habe ich direkt gebucht.“ Obwohl so ein Abend irgendwie einem Blind Date nahekommt, ist Sophie recht entspannt. „Man hat ja nichts zu verlieren. Entweder man versteht sich, tauscht Nummern aus, trifft sich anschließend noch mal, gewinnt eventuell neue Freunde oder eben nicht. Und wenn es von den Leuten her nicht passen sollte, dann hat man immerhin tolles Essen gehabt.“ So zumindest ihre Überlegungen vor ihrem ersten Social Dinner.

Wo ist das Eis, das nicht gebrochen werden muss?

Als ich nach dem Summen des Türöffners oben an der Haustür in Alsterdorf ankomme und eintrete, stellen sich mir ganz herzlich die Gastgeber vor, die fleißig am Vorbereiten der vielen Gänge sind. Wie es aussieht, bin ich wohl der erste Gast an dem Abend. Ich darf mich ein wenig in der großzügigen Wohnung umschauen. Mir fällt gleich die tolle Terrasse auf, die später noch für den Aperitif und zum Grillen genutzt wird. Nach einer Weile trudeln alle weiteren sieben Mädels und Jungs ein. Beim Smalltalk reden wir alle darüber, wie wir hier gelandet sind und dass wir hier eigentlich niemanden kennen. Zwei ebenfalls sehr früh Erschienene erzählen, dass sie sich unten an der Haustür zum ersten Mal gesehen und zusammen extra ein paar Minuten länger gewartet haben, weil sie dachten, dass sie sonst zu früh wären. Wie es scheint, bin also nicht nur ich etwas aufgeregt auf den Abend voller neuer Gesichter und Eindrücke.

Nach dem Aperitif, den ersten Gängen und ein paar Gläschen gutem Wein in Alsterdorf ist die Atmosphäre schon sehr gelockert und jeder in irgendein Gespräch verwickelt. Wir tauschen uns mit unseren Gegenübern und den Gastgebern über gutes Essen und unsere Lieblingsrestaurants aus, über unsere Berufe oder Studienfächer. Ich versuche mir ein paar Restaurants zu merken, die zu Gespräch kommen und die ich unbedingt mal ausprobieren möchte. Gleichzeitig merke ich, dass das hier ja eigentlich auch eine Art Restaurant ist, ein Pop-Up-Restaurant, kann man das so nennen? Nur eben Zuhause. Ansonsten bekomme ich ebenfalls gutes Essen, allerdings, ohne, dass ich die Qual der Wahl aus einer Menükarte mit Alternativen habe. Früher am familiären Esstisch hieß es ja auch „Was auf den Tisch kommt, wird gegessen.“ Ganz so streng ist es hier natürlich nicht. Wir werden vorher extra gefragt, welche Allergien oder speziellen Wünsche bezüglich bestimmter Zutaten es gibt. Die Gastgeber sind super aufmerksam, was dazu beiträgt, dass wir uns alle noch wohler fühlen und es schon sehr früh kein Eis mehr zu brechen gibt in der Runde.

Neue Freunde

 

„Es hat extrem gut gepasst von der Chemie her.“

Anne erzählt, dass an dem Abend im April wirklich coole Leute am Tisch saßen. Es war nicht so schwierig, ins Gespräch zu kommen. „Wenn man sich entscheidet, bei CHEF.ONE einen Supper Club zu buchen, bringt man wahrscheinlich automatisch eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen und neuen Menschen mit. Mein erster Eindruck war eigentlich sehr positiv. Alle Gäste machten einen freundlichen und aufgeschlossenen Eindruck. Die Themen waren sehr unterschiedlich, da wirklich jeder woanders herkam und auch beruflich anders unterwegs war. Darunter ein Musical-Darsteller sowie ein Rechtsanwalt. Es saßen Anne und Frederik am Tisch, die gerade aus Dänemark nach Hamburg kamen. Was auch sehr cool war, war die offene Küche. So konnte ich Marc zu seinem Beruf und seinen Koch-Tricks befragen und ihm beim Kochen über die Schulter schauen.“ Auch mit Sophie kommt Anne sehr schnell ins Gespräch. „Es hat extrem gut gepasst von der Chemie her.“ Auch Sophie ist gerade erst nach Hamburg gezogen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Bachelors beginnt sie im Februar ihren neuen Job im IT-Bereich. Wenn man nach 2 Monaten gut in einer Stadt angekommen ist, merkt man schon, dass es doch schön wäre, auch außerhalb des Büros neue Kontakte zu haben. Der Supper Club war für sie somit ein guter Anknüpfungspunkt. Nach Ankunft beim Gastgeber Zuhause fühlt sich Sophie ebenfalls sehr schnell sehr wohl. „Wir haben innerhalb der Truppe direkt angefangen, zu quatschen und uns auszutauschen. Alle waren super nett und super offen.“ Vor allem bei Anne findet sie mit der Zeit viele Ähnlichkeiten. Irgendwie sind beide in derselben Situation: Nach dem Bachelor ab ins Berufsleben und das auch noch in einer neuen Stadt. Das verbindet eben, genauso wie die Vorliebe für gutes Essen.

Neue Freunde

 

Etwas, das bleibt

Das, was an dem Abend im Oktober als 15-Gänge-Menü aufgetischt wird, finden wir alle super lecker. Das, was uns aber bleibt, sind neue Freunde. Es werden Nummern ausgetauscht und bereits Verabredungen zwischen ein paar Mädels getroffen. Nach dem letzten Gang sind wir gut gefüllt und lassen den Abend mit ein paar weiteren gefüllten Gläschen beim Gastgeber ausklingen. Fast geschlossen treten wir später zusammen den Heimweg an, bevor sich die Wege an Parkplätzen, Bushalte- und U-Bahn-Stationen langsam trennen und jeder seine Richtung einschlägt. Die anfängliche Aufregung hat sich in Luft aufgelöst und ich merke, dass alle meine Vorbehalte zum Glück sehr unbegründet waren. Ich habe ganz verschiedene Menschen am Esstisch kennengelernt, interessante Geschichten ausgetauscht und bin inzwischen fest entschlossen, dass es nicht mein letztes Dinner war. Vielleicht nehme ich das nächste Mal eine gute Freundin mit. Vielleicht gebe ich selber mal ein Dinner. Hamburg hat so viel zu bieten. Oft sind es aber vor allem solche Abende in kleinen Runden und gemütlicher Atmosphäre, die mir die Stadt noch sympathischer machen.

Sophie und Anne treffen sich schon zwei Tage nach dem gemeinsamen Supper Club in der Stadt wieder. „Natürlich war es dann auch interessant zu sehen, wie wir uns außerhalb des Social Dinners verstehen. Tatsächlich bin ich mit der Hälfte der Leute noch in Kontakt. Vor allem aber mit Anne. Wir haben uns seitdem regelmäßig getroffen, waren shoppen, haben neue Restaurants ausprobiert und an einem weiteren Dinner über CHEF.ONE teilgenommen.“ Während Sophie sich weiterhin in ihrem neuen Job beweist, hat Anne ihr Praktikum inzwischen beendet und ist für ihr Master-Studium nach Köln gezogen. Nicht zuletzt durch die tolle Freundschaft mit Sophie ist die Zeit in Hamburg ihr in toller Erinnerung geblieben. „Inzwischen kennen wir uns so gut, dass die Erinnerung vom Abend des ersten Eindrucks voneinander schon wieder fremd wirkt. Ich kann es definitiv empfehlen, es einmal auszuprobieren. CHEF.ONE ist wirklich eine tolle Plattform, um neue Leute kennenzulernen.“

Mehr CHEF.ONE Stories und Social Dinner Freundschaften

Welche tollen Menschen habt ihr beim gemeinsamen Essen kennengelernt? Welche CHEF.ONE Social Dining Erfahrungen sind euch vor allem in Erinnerung geblieben? Wir sind gespannt auf eure Stories und können es kaum erwarten, darüber zu berichten. Schreibt uns doch einfach über info@chef.one

Oder besteht dir dein erstes Social Dinner noch bevor und möchtest du ein Teil von diesen Erfahrungen und Geschichten werden? Tolles Essen mit anderen in heimischer Umgebung genießen? Neue Freundschaften schließen? Buche dich beim nächsten Event in deiner Nähe unter CHEF.ONE ein.