Vergeben und trotzdem allein – Freunde finden in der Fremde

Vergeben und trotzdem allein – Freunde finden in der Fremde

Neue Stadt, neuer Job alles neu! Peter Fox weiß, dass neu gleich schön ist und Hermann Hesse stellte fest, dass jedem Anfang ein Zauber inne liege. Trotz dieser Erkenntnisse und dem Rausch der Frische, holt einen nach sämtlichen ersten Malen doch der Alltag ein. Und damit manchmal die Einsamkeit, denn es ist gar nicht so einfach in einer Großstadt wie Hamburg neue Leute kennenzulernen. Erst recht nicht, wenn man vergeben ist und Tinder-frei durchs Leben zieht. Da in unserer heutigen, mobilen, flexiblen, freizügigen, globalen und multimedialen Multikulti-Welt Umzüge geradezu Voraussetzung für ein erfolgreiches (Arbeits)leben sind, stand vermutlich schon jeder einmal vor diesem Problem und damit in einer Freunde-freien Zone. Also, liebe (zukünftige) Freunde, wie lernt man in Hamburg nette Menschen kennen? Dieser Frage wollen wir im Folgenden nachgehen.

Unser Stand: Männlich oder weiblich, Nicht-Hamburger, vergeben oder jedenfalls nicht auf der Suche nach Dates, sondern eben einfach nur nach Menschen, mit denen man lachen, weinen, abhängen und quatschen kann. Schließlich will man – Schatzi in Ehren – auch mal was mit Freunden und nicht dem Partner machen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Nightlife

Der Klassiker, um neue Menschen kennenzulernen ist angeblich die Bar oder der Club. Jedenfalls, wenn es nach Hollywood- oder Werbefilmen geht. Ist allerdigns im realen Leben eine schwierige Sache, denn Hand aufs Herz: wer geht in einer fremden Stadt alleine in eine Bar? Die Wahrscheinlichkeit, dass man entweder von den Anwesenden kritisch beäugt wird oder aber – noch schlimmer – von irgendwelchen diskussionsbesessenen, redebedürftigen und deshalb von ihren Freunden ausgestoßenen Betrunkenen angesprochen wird, ist dabei extrem hoch. Im Falle des Clubbesuchs kommt zur “Alleine-Hingehen-Problematik” noch die Lautstärke hinzu. Außerdem ist in einem Club die Wahrscheinlichkeit von a) sehr, sehr, sehr betrunkenen Menschen oder b) Typen die frau abschleppen und mann angraben wollen um ein Vielfaches höher. Fazit: Bar oder Club eignen sich nur für das Kennenlernen neuer Freunde, wenn man diese am nächsten Morgen schon vergessen haben will.

Facebook-Gruppen

Unsere jedenfalls digital überaus kommunikative Welt hat uns nicht nur Facebook geschenkt, sondern auch gleich die Möglichkeit uns über dieses soziale Netzwerk sozial zu vernetzen. Zum Beispiel in Gruppen, die “Neu in Hamburg” oder “Was tun in Eimsbusch” heißen. Vorteil: Man trifft gezielt Menschen, welche auch neu sind und Interesse an Kontakten haben. Nachteil: Man trifft sie eben doch nicht, sondern beschnuppert sich nur übers Netz. Den Schritt sich wirklich auch im realen Leben zu treffen ist ein zweiter. Und auch hier ist die Gefahr immens hoch, dass sich die digital nett anzuschauende Person als echter Trottel rausstellt oder man den trottelig aussehenden, aber eigentlich netten Menschen komplett übersieht. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Facebook mit Tinder verwechselt wird und man Ärger von Seiten des festen Partners bekommt recht hoch.

Sportclubs

Sportvereine oder Freeletics-Gruppen sind klasse, um neue Menschen kennenzulernen und sich von seiner ganz natürlichen, echten und verschwitzen Seite zu zeigen. Die Kontaktaufnahme zwischen Burpees kann einwandfrei funktionieren, vorausgesetzt man macht gerne Sport. Sonst besteht die Gefahr sich relativ schnell selbst ins Aus zu stolpern.

Arbeit

Nach der Arbeit mit den Kollegen noch über die Arbeit reden. Oder den Menschen mit welchem man schon acht bis zehn Stunden in einem Raum gesessen ist noch weitere zwei Stunden treffen. Damit hätte sich dieser Punkt erledigt, oder?

Supermarkt

Wer hat eigentlich diesen Supermarkt-Mythos erfunden, nach dem man zukünftige Partner zwischen Tiefkühl-Pizza und Schweinemedaillons trifft? Vielleicht funktioniert diese Theorie mit Sexual- und/oder Lebensabschnittsgefährten (dann vor der feurigen Gewürzecke oder dem süßen Tortenregal?) bei Two and a Half Man oder in sonstigen Hollywood-Sitcoms. Mit dem Finden von Freunden könnte es hingegen schwierig werden, es sei denn, man fragt den sympathischen Miteinkäufer, ob man sich die Familienpackung Eis teilen will.

Social Dining

Gemeinsam essen, sich unterhalten, einen Wein trinken. Eigentlich gute Voraussetzungen, um ungezwungen ins Gespräch zu kommen und das Gegebüber stressfrei kennenzulernen. Da es aber nicht empfehlenswert ist, sich im Restaurant einfach zu Fremden an den Tisch zu setzen, sollte man einmal über die Teilnahme an einem Social Dinner nachdenken. Oder es einfach tun! Über Anbieter wie CHEF.ONE kann man sich als Gast zu einem Dinner in Hamburg anmelden und wird dann in den eigenen vier Wänden eines Profikoches mit einem Menü verwöhnt. Neben tollem Essen zu fairen Preisen hat so ein Social Dinner zwei entscheidende Vorteile, welche quasi die idealen Rahmenbedingungen für neue Freundschaften darstellen: Erstens findet das Social Dinner bei jemand zu Hause statt, das heißt die Atmosphäre ist automatisch entspannt, privat und locker und man fühlt sich eigentlich sowieso schon wie bei Freunden. Zweitens kommen zu einem solchen Social Dinner von CHEF.ONE immer Menschen, die sich untereinander nicht kennen. Und zwar mehrere, was auch die unangenehm erzwungene Zweisamkeit eines Blind Dates ausschließt. Alle sitzen sozusagen in einem Boot beziehungsweise an einem Tisch und Gespräche ergeben sich wie von selbst. Ein netter Nebeneffekt ist zudem, dass man nicht nur Leute trifft, welche ebenfalls neu in der Stadt sind, sondern auch waschechte Hamburger kennenlernt, die einen in Folge vielleicht sogar in den eigenen eingeschworenen Kiez-Freundeskreis mitnehmen. Im besten Fall ist man also nach einem Social Dinner nicht nur satt und glücklich, sondern hat neue Bekannte oder sogar den Freunde fürs Leben gefunden.

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