VEGAN CAKE PARTY – Zu viel Kuchen ist nie genug

VEGAN CAKE PARTY – Zu viel Kuchen ist nie genug

Da stand ich nun:
Umringt von unzähligen Besuchern und genauso unzähligen Kuchen!
Kleine Köstlichkeiten waren auf einem Buffet ansehnlich platziert, sodass ich anfing nervös zu werden.
Buffets machen mich insofern nervös, da ich mich bei der Bandbreite des großen Angebots nie auf Anhieb entscheiden kann, ohne dass ich dabei einen riesen Stau hinter mir verursache.
Ich entschied mich dazu, aus jedem Bereich etwas zu greifen.
Also setzte ich mich mit meinem Kuchen-Arsenal hin, das auf den viel zu kleinen Teller als Berg aufgetürmt war und:
VERDAMMT LECKER!

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Aber jetzt mal alles von Anfang:
Ich habe mich dazu entschlossen mich bei der Vegan Cake Party vergangenen Sonntag anzuschließen, die von CHEF.ONE und Ines organisiert wurde und dessen Kuchen natürlich von ihrer eigenen Hand stammen.
Der Clou an der ganzen Sache: ihre süßen Kreationen sind allesamt aus veganer Herstellung!
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Ich als Back-Legasthenikerin habe mich gefragt, wie genau der Prozess einer solchen Kuchenproduktion aussehen mag?
Welche veganen Zutaten ersetzen Eier, Milch, Butter etc?
Wirken sich die anderen Zutaten auf die Backzeit aus?
Und überhaupt: Schmeckt die vegane Variante denn?
Auf Nachfrage auf der Cake Party weiß ich nun, dass folgende Zutaten durch vegane ersetzbar sind:

  • Butter – Gelatine-freie Margarine
  • Milch – Sojamilch, Getreidemilch, Kokosmilch (alle Laktosefrei)
  • Jogurth, Sahne, Quark – als Sojaprodukte in Supermärkten zu finden
  • Eier – fertiges Ei-Ersatzpulver (Maisstärke und Süßlupinenmehl, mit Wasser angerührt)

Leicht, unkompliziert und überall erhältlich.
Optisch gesehen haben die cakes bei mir immerhin eine riesen Euphorie ausgelöst. Also setzte ich mich mit meinem Kuchen-Arsenal hin, das auf den viel zu kleinen Teller als Berg aufgetürmt war und:
VERDAMMT LECKER!!!

Im Vorfeld habe ich mir Gedanken gemacht wie ich – als Nichtveganerin – mich in eine Gruppe integrieren kann, die ein etwas anderes Verständnis von Ernährung hat als ich.
Jeder kennt das Klischee des nervigen Veganers, der immer und überall den Geltungsdrang hat, sich als solcher zu deklarieren:

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lol

Mein erster Gedanke war also: Fällt es negativ auf, wenn ich mich selbst nicht zu der Gemeinschaft der Veganer zähle? Die Antwort erhielt ich promt, nachdem ich sehr schnell mit den anderen ins Gespräch kam. Es stellte sich heraus, dass ich unbegründet Zweifel hatte, da jeder herzlich willkommen war, an der Vegan Cake Party teilzunehmen!
Ein Vorurteil, das ich entkräftigen kann ist, dass die Gesprächsthemen mit anderen Besuchern sich nicht ausschließlich auf das Vegandasein reduzierten. Ich habe mit einer Engländerin Kontakt geknüpft, mit der ich mich durchaus über andere Interessen unterhielt (mit der ich im Übrigen immer noch persönlichen Kontakt pflege). Des Weiteren wurde die Cake Party in einer nicen location ausgetragen, von dessen Existenz ich ohne Weiteres hätte niemals erfahren können. Falls jemand das Café “Grete Schulz” nicht kennen sollte: Ein Besuch ist aus meiner Sicht wärmstens zu empfehlen.
Wow, wozu Kuchen alles verhelfen können!

Ich schätze nachwievor Plattformen, die einem das unkomplizierte Kennenlernen von interessanten Menschen und ihre Milieus ermöglichen. Die CHEF.ONE Community trägt sicherlich ihren Beitrag dazu.

Ines stellt bald wieder ihre Künste unter Beweis, also würde ich nicht lange fackeln!
CHEF.ONE Besuchen – Ines’ Event buchen – schlemmen!
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